«Kultur in der Institution Schule erfassen und verstehen»

Eine Studienreise für Schulleiterinnen und -leiter nach Dresden, Montag 13. bis Freitag 17. November 2017

Foto: Dresden Marketing GmbH

Im Zentrum der Studienreise nach Dresden stehen zwei miteinander verbundene Ziele: Zum einen geht es um die Reflexion des eigenen Wertesystems und dessen Auswirkungen auf das System Schule, zum anderen werden Tools vermittelt um Schulkultur zu erfassen, zu verstehen und daraus praktische Schlüsse zu ziehen.

(Foto: Dresden Marketing GmbH)

Diese Studienreise verbindet die theoretische Auseinandersetzung zur Schul- bzw. Organisationkultur mit einer praktischen Kulturdiagnose im Rahmen einer Peer Review an einer Sek II-Schule in Sachsen. Zusätzlich gewinnen die Teilnehmenden vielfältige Einblicke in ein anderes Bildungssystem im direkten Austausch mit dem Peer-Partner einer Schulleitung aus Sachsen.

Die grundlegende Idee – und das Wertvolle an der Vorgehensweise – ist, dass alle Teilnehmenden (aus der Schweiz und aus Deutschland) ihr Verständnis über Schulkultur erweitern können und sie als Führungs- und Steuerungsinstrument anwenden lernen.

1. Teil: Tandem, Praxis und persönliche Einblicke
Jeweils zwei Teilnehmende aus der Schweiz bilden vor Ort in Sachsen ein Tandem. Die Arbeit einer erfahrenen Schulleiterin bzw. eines erfahrenen Schulleiters wird ein Tag lang beobachtet und reflektiert. Der Tag kann individuell mitgestaltet werden, beispielsweise indem eine Dienstberatung oder ein Gespräch mit den Schülersprecher/innen besprochen wird.

2. Teil: Theorie, Kulturdiagnose und erarbeiten von Instrumenten
Am Dienstag, 14. November 2017 und am Mittwoch (Vormittag) 15. November 2017 setzen sich die Teilnehmenden im Schloss Siebeneichen in Meissen mit dem Thema Schulkultur / Organisationskultur theoretisch auseinander und erarbeiten mit Frau Prof. Esslinger-Hinz Instrumente für die Kulturdiagnose, die dann in der Praxis eingesetzt werden können. Die Schulleitungsmitglieder aus Sachsen nehmen deshalb ebenfalls an der Schulung teil. Der Transfer an die Schule des sächsischen Partners erfolgt am Mittwoch nach dem Mittagessen.

3. Teil: Diagnose
Die Kulturdiagnose beginnt am Mittwochnachmittag und wird am Donnerstag fortgesetzt. Am Freitag wird es eine Reflexionsrunde geben, bevor die Schweizer Kolleginnen und Kollegen die Heimreise antreten.

Seit einigen Jahren pflegen wir eine Kooperation mit dem Sächsischen Bildungsinstitut (SBI) in Radebeul / Dresden. Während unseres Fortbildungszyklus zum Thema  «Schulkultur» entwickelte sich die Idee, eine Studienreise unter dem Titel «Kultur in der Institution Schule erfassen und verstehen» für Schweizer Schulleiterinnen und Schulleiter an sächsischen Schulen zu organisieren.

Kontakt

Direktor ZEM CES

Eva Leuenberger
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