2. Tagung Nachteilsausgleich auf der Sekundarstufe II: Vom Konzept zur Realität
30. August 2017, Bern

Subkongress im Rahmen des 10. Schweizer Heilpädagogik-Kongresses des Schweizer Zentrums für Heil- und Sonderpädagogik SZH

Das Thema Nachteilsausgleich wird in den Mittelschulen immer dann aktuell, wenn Eltern ihr Kind anmelden und vermerken, dass die neue Schülerin / der neue Schüler eine Behinderung mitbringt. Es folgen Diskussionen, das Erstellen von Attesten, die Klärung von Verfahrensabläufen und schliesslich die Entscheidung der Schulleitung.

2014 hat das ZEM CES (ehem. WBZ CPS) eine erste Tagung zum Thema durchgeführt. Bei diesem Anlass und auch an weiteren Veranstaltungen des ZEM CES in der Deutschschweiz und in der Romandie wurden das Prinzip des Nachteilsausgleichs, seine Grenzen und die aktuelle Rechtsprechung diskutiert.
In den Kantonen wird aktiv an der Umsetzung der Konzepte gearbeitet, und es sind verschiedene interessante Entwicklungen festzustellen. 2017 ist es an der Zeit, die gesammelten Erfahrungen zu betrachten und auszutauschen. Es gilt auch, die bei der Umsetzung und Implementierung aufgetauchten neuen Knackpunkte und praktischen Herausforderungen zu thematisieren und Best Practices zu erörtern.

Diese Tagung findet im Rahmen des Schweizer Heilpädagogik-Kongresses statt, der alle zwei Jahre vom Schweizer Zentrum für Heilpädagogik SZH organisiert wird. Unsere Entscheidung, innerhalb dieses Kongresses einen Subkongress Sek II zu veranstalten, hat auch damit zu tun, dass sich eine immer breiter werdende Nahtstelle zeigt zwischen den Kompetenzen der Heilpädagoginnen / Heilpädagogen und den Anforderungen der Mittelschule, besonders wenn es um Nachteilsausgleich geht. Die Erwartungen beider Seiten stimmen mitunter nicht überein, da die Ausbildung und die Herangehensweisen nicht dieselben sind.

Wir sind überzeugt, dass direkte Begegnungen es erlauben, im direkten Austausch ein besseres Verständnis der jeweiligen Denk- und Arbeitsweisen zu fördern und freuen uns auf interessante Gespräche.

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Der 10. Kongress SZH findet am Dienstag, 29.08. und Mittwoch, 30.08.2017 im VonRoll-Areal in Bern statt. Der Kongress steht unter dem Hauptthema «Die Bedeutung der Neurowissenschaften für die Heil- und Sonderpädagogik».

Bildungs- und Schulleitungssymposium, 6. – 8. September 2017, Zug

Bildung 5.0? Zukunft des Lernens – Zukunft der Schule

Welche Ansprüche richten sich an Bildungsprozesse, wie sieht das Lernen in der Schule der Zukunft aus? Unter Bildung 4.0 lassen sich Lern- und Bildungsprozesse im Zeitalter des digitalen Wandels und der vernetzten Systeme verstehen. Was sind aktuelle Herausforderungen? Und was kommt danach, was bringt Bildung 5.0? Braucht es wieder eine stärkere Perspektivenorientierung auf Persönlichkeitsentwicklung, Mündigkeit, Förderung von Gemeinschaftsinn, Selbstverantwortung, verantwortungsvolle Partizipation an der Demokratie und achtungsvollen Umgang mit der fragilen Umwelt? Wie kann Biografieförderung gelingen, und welche Aufgabe haben Bildungsakteure und weitere gesellschaftliche Akteure dabei?

Ziel des Symposiums ist, einen Beitrag zur Entwicklung der Qualität der Bildung und damit auch einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Das Symposium zeigt Möglichkeiten auf, wie die Qualität pädagogischer Arbeit weiterentwickelt werden kann.  

Forum «Führen von Mittelschulen»
Schulleitungsmitglieder und Lehrpersonen von Mittelschulen und Berufsfachschulen II haben die Gelegenheit, sich am Bildungs- und Schulleitungssymposium in Zug in vier Workshops vertieft mit spezifischen (Führungs-)Themen auf der Sekundarstufe II auseinanderzusetzen. Die Angebote sind eine Kooperation zwischen dem Institut für Wirtschaftspädagogik IWP der Universität St. Gallen, dem Schweizerischen Zentrum für die Mittelschule ZEM CES, der Stiftung Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik SZH und dem Zentrum Bildung zB Wirtschaftsschule KV Baden sowie dem Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie IBB der Pädagogischen Hochschule Zug (Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber) als Gastgeber des internationalen Bildungs- und Schulleitungssymposiums.  

Begegnungstag Zentralschweizer Gymnasien, Universitäten und Hochschulen
8. September 2017, Luzern

Übergang vom Gymnasium an die Hochschule – Vernetzung und Austausch

Am 8. September 2017 findet in Luzern ein Begegnungstag der Zentralschweizer Gymnasien, der Abnehmeruniversitäten und der Hochschulen statt. Die Tagung dient dem Dialog und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Gymnasien und den Hochschulen. Entlang der Empfehlung der EDK vom 17.3.2016 zur «Langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Hochschulzugangs mit der gymnasialen Maturität» gilt es, die Anforderungen an den Übergang zu thematisieren. Wir unterstützen die Arbeitsgruppe «Programmgestaltung» indem wir auf unser Netzwerk von Fachpersonen zurückgreifen, mit der Themenfindung und mit aktuellen Beispielen aus Gymnasien. Es finden unter anderen Ateliers zu Themen wie Maturaarbeit, Studienwahl oder BYOD statt. Interessiert?

5. Sprachentagung EHB und ZEM CES, 13. September 2017, Bern

«Ready to flip? L’approche active im Sprachenunterricht – ma certo»

Wie können wir Schülerinnen und Schüler dazu bringen, aktiv zu lernen und fremdsprachliche Handlungskompetenzen zu erweitern? Was verstehen wir eigentlich unter «aktivem Lernen»? Und welche Unterrichtsmethoden oder Lernszenarien haben sich bewährt? Wie müssen die Lehrpersonen bei der Auswahl und Ausgestaltung von Aufgaben beachten? Welche Rolle können die Lernenden im Lernprozess aktiv übernehmen? Wie sieht das Spannungsfeld von formativer und summativer Evaluation im aktiven, aufgabenorientierten Unterricht aus? Welche Beurteilungsformen werden differenzierten Aufgabenstellungen gerecht?  Ist die classe inversée – flipped classroom die Revolution des herkömmlichen Unterrichts und der Weg in die Zukunft? Diskutieren Sie diese Fragen mit uns an der Tagung – wir freuen uns auf Sie.

16. SchiLw-Netz-Tag, 15. November 2017, Bern

«Erfolgreich integrieren: Migration und SchiLw»

Derzeit sind weltweit so viele Menschen auf der Flucht wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Das Thema Migration beschäftigt Politik und Gesellschaft. Besonders gefordert sind die Schulen aller Stufen. Sie haben die Aufgabe, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ins Bildungssystem zu integrieren sowie Sprach- und Kulturförderung zu betreiben. Eine gelungene Integration ins Schulsystem ermöglicht es jungen Migrantinnen und Migranten längerfristig am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilzuhaben und sorgt damit für Zukunftsperspektiven.

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Die Tagung zum Thema «Erfolgreich integrieren: Migration und SchiLw» beschäftigt sich mit den Gelingensbedingungen einer erfolgreichen Integration auf der Sekundarstufe II und richtet sich an Schulleiterinnen und Schulleiter und SchiLw-Verantwortliche der Sekundarstufe II.

Die Tagung beginnt mit einer Podiumsdiskussion rund um die Frage, welche Rahmenbedingungen und Massnahmen Integration begünstigen und was Bildung, insbesondere die Sek II, zu einer erfolgreichen Integration betragen kann. Ein Inputreferat von Jürg Meier vertieft die Fragestellungen der Podiumsdiskussion  und fügt weitere Aspekte  bei. Anschliessend lassen wir uns in Ateliers, die von verschiedenen Schulen bestritten werden, von gelungenen Integrationsbeispielen inspirieren. Dabei lernen wir Beispiele von Brückenangeboten, Berufsfachschulen und Gymnasien kennen.

4. FMS-Tagung des ZEM CES, 16. und 17. November 2017, Genf

«FMS heute – Kompetenzen im Unterricht fördern»

An der 4. Tagung der FMS steht der komptenzorientierte Unterricht an den Fachmittelschulen im Mittelpunkt. Der Lehrplan 21, der in den verschiedenen Kantonen kurz vor der Einführung steht, und der neue Rahmenlehrplan FMS legen den Fokus auf die Vermittlung von Kompetenzen im Unterrichts- geschehen. Was heisst das nun für die Fachmittelschulen in ihrer Ausrichtung und für ihr Selbstverständnis? Orientieren sich die aktuellen Lehrpläne nicht schon an überfachlichen Kompetenzen? Mit diesen Fragen zum kompetenzorientierten Unterricht an der FMS wollen wir uns an der kommenden Tagung in Genf auseinandersetzen. Fachpersonen werden uns Einblicke in neuere Forschungsergebnisse vermitteln, und die anschliessenden Workshops ermöglichen einen Erfahrungsaustausch mit Expertinnen und Experten aus der Praxis.

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Kadertagung «Lehrplan 21 und Sekundarstufe II», 26. Januar 2018, Luzern

der Schweizerischen Konferenz der Weiterbildungsverantwortlichen Sekundarstufe II

An der Kadertagung treffen sich Verantwortliche und Führungspersonen der Mittelschulen und Berufsbildung aus der Deutschschweiz, um die aktuellen Grundlagen, Herausforderungen und Chancen des Lehrplan 21 für die Sekundarstufe II zu erarbeiten und zu diskutieren. Organisiert wird die Kadertagung von der Schweizerischen Konferenz der Weiterbildungsverantwortlichen der Sekundarstufe II, welche sich aus VertreterInnen der PH Bern, PH FHNW, PH Luzern, PH St. Gallen, PH Zürich, dem Institut für Erziehungswissenschaften Uni Zürich und dem Schweizerischen Zentrum für die Mittelschule zusammensetzt.

Veranstaltungskalender für die Sek II

Auf dieser Webseite publizieren wir Veranstaltungen aus dem Feld der Sekundarstufe II, von denen wir Kenntnis haben und für deren Qualität wir einstehen können. Planen Sie eine Veranstaltung für die Sekundarstufe II? Schicken Sie uns diese Informationen, damit wir sie an dieser Stelle publizieren können.

Kriterien für die Publikation von Veranstaltungen auf unserer Webseite sind: Interkantonale Ausrichtung, fachwissenschaftlich bzw. überfachlich relevant sowie wertvoll für Lehrpersonen und Schulleitungen der Sek II in der Schweiz.

TERMINE RESERVIEREN

 

16. SchiLw-Netz-Tag, 15. November 2017, Bern

Thema «Erfolgreich integrieren: Migration und SchiLw». Gelingensbedingungen einer erfolgreichen Integration auf der Sekundarstufe II.

 

4. FMS-Tagung, 16.-17. November 2017, Genf

Thema «Kompetenzorientierter Unterricht».

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Kommunikation ZEM CES

Marlies Eggen
E-Mail schreiben
031 552 30 76