Tagung Migration EHB – Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen, 27. April 2017, Bern

Flüchtlinge zwischen Vergangenem und Zukünftigem

Die verhältnismässig tiefe Erwerbsquote von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen in der Schweiz ist nicht nur angesichts des Fachkräftebedarfs störend; es werden auch höhere Sozialkosten befürchtet. Das EHB veranstaltet am 27. April 2017 in Bern eine Tagung zu diesem hochaktuellen Thema, mit dem Ziel, die Möglichkeiten und Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen praxisnah zu beleuchten.

Als konkretes Beispiel wird das vierjährige Pilotprogramm des Bundes «Integrationsvorlehre und frühzeitige Sprachförderung» vorgestellt, das die Erwerbs- und Bildungsintegration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen nachhaltig verbessern soll. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) bereitet die Einführung dieser Integrationsvorlehre derzeit in Zusammenarbeit mit dem EHB vor.

Inhalte dieser Tagung sind auch für Schulleitungen der Sek II interessant.

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XVI. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer
31. Juli – 4. August 2017, Freiburg

«BRÜCKEN GESTALTEN – MIT DEUTSCH VERBINDEN: Menschen – Lebenswelten – Kulturen»

Die zweisprachige Stadt Freiburg im Üechtland als KulturBrückenStadt zwischen Deutsch und Französisch mit ihrer zweisprachigen Universität, dem Studienbereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik sowie dem Institut für Mehrsprachigkeit ist ein idealer Ort, um die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur zum Thema und Brücken sichtbar zu machen, denn Deutsch verbindet: als Erstsprache, als Zweitsprache, als Fremdsprache, als plurizentrische Sprache – sei es in Bildung oder Beruf, im Öffentlichen oder im Privaten.

Die Tagung wendet sich an Expertinnen und Experten, Lehrende, Forschende und Studierende, Verbandsvertreterinnen und -vertreter aus der ganzen Welt sowie an Entscheidungsträger vornehmlich aus den deutschsprachigen Ländern. Sie schafft ein Forum für Begegnung, fachlichen Austausch, Vernetzung und Weiterbildung.

Ziel der Tagung ist, über den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung im Fach Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache zu informieren, die Zusammenarbeit weltweit, zwischen den deutschsprachigen Ländern und innerhalb der Schweiz zu fördern und bildungspolitische Akzente zu setzen.

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2. Tagung Nachteilsausgleich auf der Sekundarstufe II: Vom Konzept zur Realität
30. August 2017, Bern

Subkongress im Rahmen des 10. Schweizer Heilpädagogik-Kongresses des Schweizer Zentrums für Heil- und Sonderpädagogik SZH

Das Thema Nachteilsausgleich wird in den Mittelschulen immer dann aktuell, wenn Eltern ihr Kind anmelden und vermerken, dass die neue Schülerin / der neue Schüler eine Behinderung mitbringt. Es folgen Diskussionen, das Erstellen von Attesten, die Klärung von Verfahrensabläufen und schliesslich die Entscheidung der Schulleitung.

2014 hat das ZEM CES (ehem. WBZ CPS) eine erste Tagung zum Thema durchgeführt. Bei diesem Anlass und auch an weiteren Veranstaltungen des ZEM CES in der Deutschschweiz und in der Romandie wurden das Prinzip des Nachteilsausgleichs, seine Grenzen und die aktuelle Rechtsprechung diskutiert.
In den Kantonen wird aktiv an der Umsetzung der Konzepte gearbeitet, und es sind verschiedene interessante Entwicklungen festzustellen. 2017 ist es an der Zeit, die gesammelten Erfahrungen zu betrachten und auszutauschen. Es gilt auch, die bei der Umsetzung und Implementierung aufgetauchten neuen Knackpunkte und praktischen Herausforderungen zu thematisieren und Best Practices zu erörtern.

Diese Tagung findet im Rahmen des Schweizer Heilpädagogik-Kongresses statt, der alle zwei Jahre vom Schweizer Zentrum für Heilpädagogik SZH organisiert wird. Unsere Entscheidung, innerhalb dieses Kongresses einen Subkongress Sek II zu veranstalten, hat auch damit zu tun, dass sich eine immer breiter werdende Nahtstelle zeigt zwischen den Kompetenzen der Heilpädagoginnen / Heilpädagogen und den Anforderungen der Mittelschule, besonders wenn es um Nachteilsausgleich geht. Die Erwartungen beider Seiten stimmen mitunter nicht überein, da die Ausbildung und die Herangehensweisen nicht dieselben sind.

Wir sind überzeugt, dass direkte Begegnungen es erlauben, im direkten Austausch ein besseres Verständnis der jeweiligen Denk- und Arbeitsweisen zu fördern und freuen uns auf interessante Gespräche.

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Der 10. Kongress SZH findet am Dienstag, 29.08. und Mittwoch, 30.08.2017 im VonRoll-Areal in Bern statt. Der Kongress steht unter dem Hauptthema «Die Bedeutung der Neurowissenschaften für die Heil- und Sonderpädagogik».

Bildungs- und Schulleitungssymposium, 6. – 8. September 2017, Zug

Bildung 5.0? Zukunft des Lernens – Zukunft der Schule

Welche Ansprüche richten sich an Bildungsprozesse, wie sieht das Lernen in der Schule der Zukunft aus? Unter Bildung 4.0 lassen sich Lern- und Bildungsprozesse im Zeitalter des digitalen Wandels und der vernetzten Systeme verstehen. Was sind aktuelle Herausforderungen? Und was kommt danach, was bringt Bildung 5.0? Braucht es wieder eine stärkere Perspektivenorientierung auf Persönlichkeitsentwicklung, Mündigkeit, Förderung von Gemeinschaftsinn, Selbstverantwortung, verantwortungsvolle Partizipation an der Demokratie und achtungsvollen Umgang mit der fragilen Umwelt? Wie kann Biografieförderung gelingen, und welche Aufgabe haben Bildungsakteure und weitere gesellschaftliche Akteure dabei?

Ziel des Symposiums ist, einen Beitrag zur Entwicklung der Qualität der Bildung und damit auch einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Das Symposium zeigt Möglichkeiten auf, wie die Qualität pädagogischer Arbeit weiterentwickelt werden kann.  

5. Sprachentagung EHB und ZEM CES, 13. September 2017, Bern

«Ready to flip? L’approche active im Sprachenunterricht – ma certo»

Wie können wir Schülerinnen und Schüler dazu bringen, aktiv zu lernen und fremdsprachliche Handlungskompetenzen zu erweitern? Was verstehen wir eigentlich unter «aktivem Lernen»? Und welche Unterrichtsmethoden oder Lernszenarien haben sich bewährt? Wie müssen die Lehrpersonen bei der Auswahl und Ausgestaltung von Aufgaben beachten? Welche Rolle können die Lernenden im Lernprozess aktiv übernehmen? Wie sieht das Spannungsfeld von formativer und summativer Evaluation im aktiven, aufgabenorientierten Unterricht aus? Welche Beurteilungsformen werden differenzierten Aufgabenstellungen gerecht?  Ist die classe inversée – flipped classroom die Revolution des herkömmlichen Unterrichts und der Weg in die Zukunft? Diskutieren Sie diese Fragen mit uns an der Tagung – wir freuen uns auf Sie.

Begegnungstag Zentralschweizer Gymnasien, Universitäten und Hochschulen
8. September 2017, Luzern

Übergang vom Gymnasium an die Hochschule – Vernetzung und Austausch

Am 8. September 2017 findet in Luzern ein Begegnungstag der Zentralschweizer Gymnasien, der Abnehmeruniversitäten und der Hochschulen statt. Die Tagung dient dem Dialog und der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Gymnasien und den Hochschulen. Entlang der Empfehlung der EDK vom 17.3.2016 zur «Langfristigen Sicherung des prüfungsfreien Hochschulzugangs mit der gymnasialen Maturität» gilt es, die Anforderungen an den Übergang zu thematisieren. Wir unterstützen die Arbeitsgruppe «Programmgestaltung» indem wir auf unser Netzwerk von Fachpersonen zurückgreifen, mit der Themenfindung und mit aktuellen Beispielen aus Gymnasien. Es finden unter anderen Ateliers zu Themen wie Maturaarbeit, Studienwahl oder BYOD statt. Interessiert?

Kadertagung «Lehrplan 21 und Sekundarstufe II», 26. Januar 2018, Luzern

der Schweizerischen Konferenz der Weiterbildungsverantwortlichen Sekundarstufe II

An der Kadertagung treffen sich Verantwortliche und Führungspersonen der Mittelschulen und Berufsbildung aus der Deutschschweiz, um die aktuellen Grundlagen, Herausforderungen und Chancen des Lehrplan 21 für die Sekundarstufe II zu erarbeiten und zu diskutieren. Organisiert wird die Kadertagung von der Schweizerischen Konferenz der Weiterbildungsverantwortlichen der Sekundarstufe II, welche sich aus VertreterInnen der PH Bern, PH FHNW, PH Luzern, PH St. Gallen, PH Zürich, dem Institut für Erziehungswissenschaften Uni Zürich und dem Schweizerischen Zentrum für die Mittelschule zusammensetzt.

Veranstaltungskalender für die Sek II

Auf dieser Webseite publizieren wir Veranstaltungen aus dem Feld der Sekundarstufe II, von denen wir Kenntnis haben und für deren Qualität wir einstehen können. Planen Sie eine Veranstaltung für die Sekundarstufe II? Schicken Sie uns diese Informationen, damit wir sie an dieser Stelle publizieren können.

Kriterien für die Publikation von Veranstaltungen auf unserer Webseite sind: Interkantonale Ausrichtung, fachwissenschaftlich bzw. überfachlich relevant sowie wertvoll für Lehrpersonen und Schulleitungen der Sek II in der Schweiz.

Melden Sie Veranstaltungen für die Sekundarstufe II

Kommunikation ZEM CES

Marlies Eggen
E-Mail schreiben
031 320 16 76