Die Themen der Evaluation werden je nach Auftrag vom Kanton vorgegeben und / oder von der Schule selbst gewählt. Viele Themen sind möglich, wichtig ist der Bezug zur Schul-, Unterrichts- oder Qualitätsentwicklung sowie der Handlungsspielraum der Schule, sich in den gewählten Themenbereichen weiterzuentwickeln.
 

Die Herausforderung besteht jeweils darin, dass in der Praxis «alles mit allem zusammenhängt» und verschiedene Themen ineinandergreifen. Für die externe Evaluation ist es nötig, das Thema einzugrenzen und präzise Fragestellungen zu formulieren.
 

Als Hilfsmittel für diesen Prozess steht die nachfolgende Themenlandkarte zur Verfügung. Sie ist nicht abschliessend und beschränkt sich auf Themen, die sich für Mehrschritt-Evaluationen eignen. Die gewählte räumliche Anordnung ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Manche der aufgeführten Begriffe sind mehrdeutig und unterdefiniert. Sie mit konkreten Inhalten zu füllen und zu kontextualisieren, ist Teil des Findungsprozesses.

Zu einigen Themen liegen konkretisierende Beschreibungen vor, die für die Präzisierung der Fragestellung hilfreich sein können:

Spotlight

Fokusthema Digitalität

Die Digitalität ist eine gesellschaftliche Realität und prägt auch unser schulisches und betriebliches Lehren und Lernen umfassend. Das Digitale ist zugleich Hintergrund, Gegenstand und Mittel des Lernens. Für die Schulführung sind die Komplexität des Unterfangens, die Geschwindigkeit und die Kontinuität dieses Wandels eine grosse Herausforderung.
 

Schulen können im Rahmen einer Evaluation den Fokus auf das Wahlthema «Digitalität» richten und je nach eigener Fragestellung gezielt spezifische Aspekte beleuchten wie z. B. organisationale Rahmenbedingungen, die Umsetzung digital gestützter Lehr- und Lernarrangements, die technische Infrastruktur oder die Kompetenzen der Lehrpersonen und Lernenden im Bereich «Digitalität».

Qualitätsmanagement

Beurteilung der Umsetzung und des Nutzens des Qualitätsmanagements

ZEM CES hat in einigen Kantonen die Aufgabe, im Rahmen der externen Evaluationen die Funktionalität des Qualitätsmanagements der Schulen bzw. einzelne Elemente des Qualitätsmanagements aus externer Sicht zu beurteilen. Bezugssysteme für die Beurteilung des Qualitätsmanagements sind kantonale Rahmenvorgaben oder Q2E. Diese externen Bezugssysteme werden durch interne Referenzen wie das schuleigene Qualitätsmanagement-Konzept und die schulintern definierten Qualitätsansprüche ergänzt.
 

Die externe Evaluation des Qualitätsmanagements nach kantonalen Rahmenvorgaben beurteilt die Umsetzung und den Nutzen des Qualitätsmanagements in der jeweiligen Schule gemäss kantonsspezifischen Vorgaben.  
 

Dabei stellen sich Grundfragen folgender Art:

  • Inwiefern erfüllt das Qualitätsmanagement seine Grundfunktionen der Qualitätssicherung und -entwicklung von Schule und Unterricht?

  • Wie fügen sich die Elemente des Qualitätsmanagements zusammen?

  • Wie nutzen die verschiedenen Akteure das Qualitätsmanagement im Alltag?

  • Erfüllt das Qualitätsmanagement der Schule die kantonalen Vorgaben?

  • Inwiefern besteht an der Schule eine Kultur der Selbstreflexion und der kontinuierlichen Weiterentwicklung?

Falls nicht das gesamte Qualitätsmanagement evaluiert wird, formuliert die Schule Leitfragen zu einem selbst gewählten Ausschnitt.

Nachfolgende Dokumente unterstützen Sie bei der Findung des Ausschnittes und der Formulierung der Leitfragen zum Qualitätsmanagement:

Eine Evaluation des Qualitätsmanagements kann auf Wunsch speziell gemäss Q2E (Qualität durch Evaluation und Entwicklung) erfolgen.
 

Trägerschaft von Q2E ist die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, www.q2e.ch oder www.fhnw.ch
 

Q2E ist ein geschütztes Qualitätszertifikat. Die Zertifizierung erfolgt durch vom Bund akkreditierte Zertifizierungsstellen. Die Zertifizierung stützt sich auf den ZEM CES-Evaluationsbericht, die Dokumentation der Schule und ein Zertifizierungs-Audit vor Ort.

Documenti Q2E (in tedesco)

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