Die Mehrschritt-Evaluation ist gezielt entwicklungs- und nutzungsorientiert ausgerichtet. Das Verfahren zeichnet sich durch ein Vorgehen in mehreren Schritten zur Auftragsklärung und zur Datenerhebung aus.
 

Eine Mehrschritt-Evaluation umfasst zwei Themen. Dabei wird ein Thema in der Regel vom Kanton als Auftraggeber vorgegeben, das zweite Thema (Fokusthema) von der Schule gewählt. Das Erkenntnisinteresse der Schule ist bei der Themenwahl entscheidend, damit die externe Evaluation in die Schul- und Qualitätsentwicklungsvorhaben der Schule optimal eingebunden werden kann. Die konkreten Fragestellungen und deren Gewichtung werden im Rahmen der Auftragserteilung vereinbart und im Verlauf des Prozesses gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Schule geschärft.
 

Um ein umfassendes Bild zu den gewählten Themen zu erhalten und die Fragestellungen beantworten zu können, werden zwei Datenerhebungen durchgeführt: Eine Online-Befragung der Beteiligten, sowie – darauf aufbauend – vertiefende Gruppeninterviews vor Ort. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigt und trianguliert.
 

Die Ergebnisse werden in einem Bericht festgehalten und Handlungsempfehlungen zur Optimierung und Weiterentwicklung zuhanden der Schule formuliert.
 

Durchgeführt wird die Mehrschritt-Evaluation von einem Vierer-Team, bestehend aus zwei Evaluationsfachpersonen von ZEM CES und zwei Peers. Das Evaluationsteam arbeitet bei jedem Schritt eng mit Vertreterinnen und Vertretern der Schule zusammen (Grundschema Mehrschritt-Evaluationen).

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